Weizen-Buttermilch-Brot

Mein erstes wirklich gelungenes Brot war erfreulicherweise eins, dass ich für meine Frau gebacken habe. Das Weizen-Buttermilch-Brot aus Vorwerks  Cookidoo Portal für den Thermomix.

Im Vergleich zu den ersten Versuchen hatte ich mir hier schon etwas mehr Wissen angelesen und bei der Zubereitung einiges besser gemacht. Ich habe ein Gährkörbchen benutzt um den Teig über Nacht im Kühlschrank langsam gehen zu lassen, die Oberfläche vor dem Mehlen mit einer Sprühflasche bespritzt und das Brot an der Oberfläche eingeschnitten.

Da alleine die Optik des Brots anscheinend neugierig machte und Fragen nach dem Rezept laut wurden, möchte ich diesem Wunsch nach dem Foto gerne nachkommen. Mein Rezept weicht – auf Grund von Rohstoffknappheit am Abend der Erstellung – ein wenig vom Original ab.

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Zutaten:

350 g Weizenmehl Type 550
150 g Weizenmehl Type 405
250 g Dinkelmehl Type 630
1/2 Würfel Hefe (20 g)
500 g Buttermilch
50 g Wasser
1 TL Salz

Zubereitung:

Weizenmehle, Dinkelmehl, Hefe, Buttermilch, Wasser und Salz in einer Küchenmaschine Eurer Wahl oder von Hand zusammengeben und zu einem Teig kneten. Den Teig anschließend in einem Gährkörbchen oder anderen geeigneten Behältnis 10-12 Stunden im Kühlschrank abgedeckt gehen lassen.

Nach der Gehzeit den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Laib formen und 30 Minuten gehen lassen. Zum Ende der Zeit den Backofen bereits auf 250°C vorheizen.

Den Brotlaib mit Wasser besprühen oder bestreichen, leicht bemehlen, dreimal schräg einschneiden und das Brot 15 Minuten bei 250°C auf einem leicht bemehlten Backblech sehr kross backen. Anschließend die Backofentemperatur auf 220°C reduzieren und das Brot weitere 20 Minuten backen.

Das Brot anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Erste Backversuche

Wie ich dank des Thermis feststellen durfte, ist Brot backen keine wirklich große Sache. Ein paar Kleinigkeiten sollte man jedoch beachten, damit sich das Ergebnis so richtig sehen lassen kann.

Von meinen ersten drei Broten war keins so misslungen dass man es nicht essen konnte, aber es gab an allen etwas zu verbessern. Beim ersten Brot habe ich falsches Mehl verwendet, beim Zweiten den Teig nicht lange genug gehen lassen und beim Dritten die Oberfläche nicht genug befeuchtet.

Es sind alles Kleinigkeiten, aber auch Dinge die man lernen muss. Es gibt hier keine pauschalen Antworten, die man einem Anfänger an die Hand geben kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst erfahrene Bäcker niemals eine Standardlösung zur Hand haben, hier muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Viel Spaß beim Finden Eures eigenen Wegs. Legt Euch bei der Suche keine Steine in den Weg und probiert immer mal wieder was Neues aus.