Joghurtkruste

Gestern Abend war es wieder soweit, der Brotvorrat neigte sich dem Ende zu und es wurde Zeit Nachschub zu produzieren. Nicht ohne die üblichen Bemerkungen unserer Tochter, dass sie kein Brot mag. Wir haben augenscheinlich viel zu lange die beiden Bäcker im Dorf unterstützt. 😉

Heraus kam diese leckere Joghurtkruste, nach einem Rezept von ikors. Wir haben es, wie fast immer, an unsere vorhandenen Zutaten und Vorlieben angepasst.

Heraus kam, in meinen Augen, mal wieder ein neues Lieblingsbrot und selbst unsere Tochter ist zumindest nach dem Verzehr der Brote dann doch immer nicht ganz abgeneigt, sie auch noch ein zweites Mal zu konsumieren.

Das Rezept gibt es wieder nach dem Foto dieses, auch optisch, wunderschönen Brotes.

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Zutaten:

350 g Weizen- oder Dinkelmehl 550 oder 1050
150 g Roggenmehl 1150
100 g Joghurt (bei uns 0,5%, mehr ist sicherlich besser)
240 g Wasser (handwarm)
10 g frische Hefe
2 TL Salz
1 TL Honig
1 TL Backmalz
2 EL weißen Balsamico (hatten wir nicht im Haus)

Zubereitung:

Die Hefe zerkleinert Ihr in eine Schüssel und übergießt Sie mit dem handwarmen Wasser (ca. 37°C). Das Ganze lasst Ihr dann 10 Minuten arbeiten. (Thermomix: 3 Min., 37°C, Stufe 1)

Die übrigen Zutaten gebt Ihr der Schüssel hinzu und knetet den Teig per Hand oder mit der Maschine (ca. 15 Min.) ordentlich durch. (Thermomix: 4 Min., Knetstufe)

Den Teig nun in einer gemehlten Schüssel und mit Mehl bestreut 1 ½ Stunden gehen lassen. Danach faltet Ihr ihn auf der ebenfalls mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche mehrmals zusammen und formt ihn zu einem Brot.

(Bei mir geht der Teig zum Ruhen ins Gärkörbchen, jede andere saubere Schüssel sollte jedoch ebenso möglich sein.)

Fettet nun Euren Zaubermeister, Römertopf oder was auch immer Ihr nutzt, bemehlt ihn und legt das Brot hinein. Bestreut es von oben erneut mit Mehl, schneidet es ein und legt den Deckel auf.

(Ich backe meine Brote ohne Deckel pur auf dem Backblech, besprühe die Oberseite jedoch ordentlich mit Wasser aus einer Pumpflasche. Es darf gerne eine dünne Schicht Wasser auf dem Brot stehen.)

Das Brot auf der untersten Schiene in den kalten Ofen geben und bei 240°C Ober- und Unterhitze 50 – 60 Minuten backen.

(Ich selbst backe es auf der mittleren Schiene bei 240°C an und schalte nach 40 Minuten auf 100°C herunter und lasse es auf der Temperatur zu Ende backen.)

Im letzten Schritt das Brot ohne Deckel nachbräunen lassen.

Weizen-Buttermilch-Brot

Mein erstes wirklich gelungenes Brot war erfreulicherweise eins, dass ich für meine Frau gebacken habe. Das Weizen-Buttermilch-Brot aus Vorwerks  Cookidoo Portal für den Thermomix.

Im Vergleich zu den ersten Versuchen hatte ich mir hier schon etwas mehr Wissen angelesen und bei der Zubereitung einiges besser gemacht. Ich habe ein Gährkörbchen benutzt um den Teig über Nacht im Kühlschrank langsam gehen zu lassen, die Oberfläche vor dem Mehlen mit einer Sprühflasche bespritzt und das Brot an der Oberfläche eingeschnitten.

Da alleine die Optik des Brots anscheinend neugierig machte und Fragen nach dem Rezept laut wurden, möchte ich diesem Wunsch nach dem Foto gerne nachkommen. Mein Rezept weicht – auf Grund von Rohstoffknappheit am Abend der Erstellung – ein wenig vom Original ab.

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Zutaten:

350 g Weizenmehl Type 550
150 g Weizenmehl Type 405
250 g Dinkelmehl Type 630
1/2 Würfel Hefe (20 g)
500 g Buttermilch
50 g Wasser
1 TL Salz

Zubereitung:

Weizenmehle, Dinkelmehl, Hefe, Buttermilch, Wasser und Salz in einer Küchenmaschine Eurer Wahl oder von Hand zusammengeben und zu einem Teig kneten. Den Teig anschließend in einem Gährkörbchen oder anderen geeigneten Behältnis 10-12 Stunden im Kühlschrank abgedeckt gehen lassen.

Nach der Gehzeit den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Laib formen und 30 Minuten gehen lassen. Zum Ende der Zeit den Backofen bereits auf 250°C vorheizen.

Den Brotlaib mit Wasser besprühen oder bestreichen, leicht bemehlen, dreimal schräg einschneiden und das Brot 15 Minuten bei 250°C auf einem leicht bemehlten Backblech sehr kross backen. Anschließend die Backofentemperatur auf 220°C reduzieren und das Brot weitere 20 Minuten backen.

Das Brot anschließend auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Erste Backversuche

Wie ich dank des Thermis feststellen durfte, ist Brot backen keine wirklich große Sache. Ein paar Kleinigkeiten sollte man jedoch beachten, damit sich das Ergebnis so richtig sehen lassen kann.

Von meinen ersten drei Broten war keins so misslungen dass man es nicht essen konnte, aber es gab an allen etwas zu verbessern. Beim ersten Brot habe ich falsches Mehl verwendet, beim Zweiten den Teig nicht lange genug gehen lassen und beim Dritten die Oberfläche nicht genug befeuchtet.

Es sind alles Kleinigkeiten, aber auch Dinge die man lernen muss. Es gibt hier keine pauschalen Antworten, die man einem Anfänger an die Hand geben kann. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst erfahrene Bäcker niemals eine Standardlösung zur Hand haben, hier muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Viel Spaß beim Finden Eures eigenen Wegs. Legt Euch bei der Suche keine Steine in den Weg und probiert immer mal wieder was Neues aus.

 

One more Thermomix Blogger?

Hallo Welt!

Ein weiteres Blog zum Thema Kochen? Ein weiteres Blog zum Thermomix? Braucht die Welt das auch nur im Ansatz? Die Antwort ist zwar ein klares „Nein“, aber ich werde es trotzdem tun. Warum? Zum Einen weil ich es kann und zum Zweiten weil mich das Kochfieber tatsächlich gepackt hat.

Vor knapp drei Wochen habe ich meine Frau mit der Anschaffung eines Thermomix TM5 überrascht, welcher nun seit einer knappen Woche in unserer Küche einen festen Platz gefunden hat und unseren Alltag seitdem entscheidend bereichert.

Ich bin als Informatiker natürlich von Haus aus an allem interessiert, was einem Computer nur im Ansatz ähnelt und so war es nach der ersten Inbetriebnahme des „Thermi“ auch schon um mich geschehen. Die Einbindung ins WLAN und die Verbindung zum Vorwerk Kochportal Cookidoo gingen problemlos von der Hand und dem ersten Test der Guided Cooking Funktion stand nichts mehr im Weg.

Nach eben diesem ersten Test war es dann vollständig um mich geschehen. Ich bin begeistert, wie einfach und schnell man die unterschiedlichsten Gerichte zubereiten kann, ohne auch nur die geringste Ahnung vom Kochen zu haben. Ich war zudem begeistert, wie wunderbar die Webseite von Vorwerk, die Apps für mobile Endgeräte und der Thermomix selbst zusammenarbeiten. Die Synchronisierung der Wochenpläne, Rezeptlisten und Favoriten läuft problemlos und sauber.

Was der „Thermi“ jedoch tatsächlich geschafft hat, hätte ich nie zu träumen gewagt. Ich habe in der vergangenen Woche drei Mittagessen für unsere Familie darin zubereitet, nahezu täglich Eis zum Nachtisch gezaubert, drei verschiedene Brote gebacken und diverse süße Backwaren in den Ofen geschoben. Dazu habe ich bei Amazon bereits Backzubehör und Küchenhelfer bestellt, deren Existenz mir bis zur letzten Woche nicht einmal bekannt waren. Mich hat ein Fieber gepackt, welches mich morgens nach der Nachtschicht sogar noch in der Küche verweilen lässt, um meiner Frau ein frisches Brot zum Frühstück oder meiner Tochter und ihrer Freundin einen Kuchen als Zwischenmahlzeit zu backen. Oder das mich eher aufstehen lässt um für Abendbrot noch schnell ein paar Milchbrötchen zuzubereiten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Eben diese neu entdeckte Faszination versuche ich in Zukunft regelmäßig mit Euch zu teilen. Wenn einen etwas so mitreißt, dann sollte man andere daran teilhaben lassen. Es wäre doch viel zu schade, diese Freude alleine zu genießen.

Wer auch immer Ihr seid, wie auch immer Ihr den Weg hierher gefunden habt: Ich freue mich, dass Ihr da seid und ich würde mich freuen, wenn Ihr wieder kommt. Auf eine nette Zeit …

… viele Grüße
Matthias